Alle raus in den Garden

Der Frühling steht endlich vor der Tür und langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Darum: nichts wie raus aus der Stadt! Zeit, wieder mehr draußen zu sein! Und warum diese Zeit nicht auch für die Bewirtschaftung eines Stückes Land nutzen? Kennen Sie schon den gemeinschaftlich genutzten Garten?

Ein Gemeinschaftsgarten?

Dabei handelt es sich um ein Stück Land, das Sie zum Anbau von Obst, Gemüse oder Blumen nutzen können. Es ist aber vor allem auch ein Ort, an dem man Wissen, Freundschaften und Erfahrungen austauschen und dabei etwas über die Natur lernen kann.

Solche Initiativen bringen Nachbarn zusammen und durchbrechen die Einsamkeit, die für große Städte kennzeichnend ist. Ein weiterer positiver Aspekt: Ihre Arbeit wird belohnt. Nach der Ernte können Sie sich aus frischen, nachhaltigen und selbst gezüchteten Produkten eine herrliche Mahlzeit zubereiten.

Wo finde ich diese Gärten?

Bei Ihrer Gemeinde erhalten Sie Informationen zu Projekten in Ihrer Nähe. Gibt es noch keine Projekte, machen Sie einfach einen guten Vorschlag. So werden Sie zur dynamischen Triebfeder in Ihrer Nachbarschaft! Oder fragen Sie Ihren Nachbarn, ob Sie ihm im Gegenzug für eine eigene Parzelle zur Bewirtschaftung bei der Pflege seines Gartens helfen dürfen.

Sehen Sie sich auch in den sozialen Netzwerken um: auch dort wird manchmal Land für die Anlage solcher Gärten angeboten.

Viel Beton und wenig Grün?

Finden Sie nichts Passendes? Mit verschiedenen Methoden können Sie sich auch auf der Terrasse, dem Balkon oder einem Flachdach einen kleinen Nutzgarten einrichten.

Mit etwas Kapital und viel Kreativität ist alles möglich: Blumenkästen, Töpfe, recycelte Flaschen, Paletten, ... Haben Sie nicht viel Platz, errichten Sie eine vertikale Struktur. Das ist im Haus, aber auch im Freien möglich.

Und die Verschmutzung?

Ein Garten in der Stadt ist kein Ding der Unmöglichkeit. In der Nähe einer großen Verkehrsachse sollten Sie sich jedoch keinen Garten anlegen. Aus einer deutschen Studie geht nämlich hervor, dass unter diesen Umständen gezüchtetes Gemüse mehr Metalle enthält, die sich aufgrund der Verschmutzung absetzen.

Halten Sie einen Abstand von mindestens 10 Metern zu einer Verkehrsachse ein, die täglich von mindestens 5.000 Fahrzeugen genutzt wird. Die Schadstoffbelastung im angebauten Obst und Gemüse kann ansonsten nämlich sehr hoch sein.