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Was tun bei Hitze?

 

Wenn die Tagestemperatur während mindestens 3 aufeinander folgenden Tagen höher ist als 30°C (und die Nachttemperatur höher als 18°C), spricht man von einer Hitzewelle.

Eine Hitzewelle kann Ihre Gesundheit gefährden.  Vor allem Kinder, Senioren und Kranke haben ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen infolge intensiver Sonnenbestrahlung.  Nachfolgend werden die wichtigsten Gesundheitsrisiken von extremer Hitze oder einer Hitzewelle aufgeführt.  Wir geben Ihnen auch einige Tipps, um diese Probleme zu vermeiden.

Wie können Sie Problemen vorbeugen?

  • Trinken Sie kühle (nicht eiskalte) Getränke, die keinen Alkohol oder Koffein enthalten.  Trinken Sie auf jeden Fall, auch wenn Sie keinen Durst verspüren.  Wenn Ihr Arzt Ihnen empfohlen hat, weniger zu trinken, oder wenn Sie Entwässerungsmittel einnehmen, wenden Sie sich noch am gleichen Tag an ihn.  Sorgen Sie dafür, dass ältere Menschen, Kinder und Kranke regelmäßig trinken.
  • Essen Sie normal und zu regelmäßigen Zeitpunkten, am besten frische Gerichte, Gemüse und Obst.
  • Ruhen Sie sich aus und vermeiden Sie tagsüber schwere körperliche Anstrengung (zum Beispiel Sport).
  • Suchen Sie, wenn möglich, die kühlsten Räume im Haus auf.  Schirmen Sie die Fenster soviel wie möglich ab, halten Sie sie tagsüber geschlossen und öffnen Sie sie nachts.  Schließen Sie tagsüber Gardinen und Rollläden.
  • Gehen Sie doch nach draußen?  Suchen Sie den Schatten, und tragen Sie eine Kopfbedeckung sowie leichte Kleidung aus Baumwolle.
  • Lassen Sie Kinder nicht allein an einem heißen Ort (zum Beispiel im Auto).

Was tun bei Problemen?

· Hitzekrämpfe

Hitzekrämpfe sind schmerzhafte Muskelkrämpfe (meist im Bereich der Arme, Beine oder des Bauchs).  Sie können plötzlich auftreten bei starkem Schwitzen oder schwerer körperlicher Anstrengung.

Drücken Sie fest und massieren Sie sanft Ihre verkrampften Muskeln.  Trinken Sie Wasser gegebenenfalls mit Unterbrechungen).

· Hitzeerschöpfung

Wenn die Hitze verschiedene Tage andauert, kann man plötzlich erschöpft sein.  Durch die übermäßige Schweißbildung gehen dem Körper Mineralsalze und Flüssigkeit verloren.  Anzeichen der Erschöpfung sind Schwitzen, Müdigkeit, Schwindel (schwacher Puls), eine Haut, die sich kalt anfühlt, Schlaflosigkeit oder ungewohnte nächtliche Unruhe.

Bringen Sie das Opfer so schnell wie möglich an einen kühlen Ort (wenn möglich mit Klimaanlage oder Lüftung).  Entkleiden Sie die Person, legen Sie feuchte Handtücher auf ihren Körper und geben Sie ihr von Zeit zu Zeit etwas Wasser zu trinken.  Verständigen Sie einen Arzt.

· Sonnenstich

Ein Sonnenstich entsteht durch direkte Einstrahlung der Sonne auf dem Kopf.  Vor allem Kinder sind dafür besonders empfindlich, aber jeder kann davon betroffen werden.  Ein Sonnenstich weist als  Symptome auf: Röte und Hautschmerzen (eventuell sogar Blasen), Fieber, starke Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit (und manchmal Erbrechen), Müdigkeit und gegebenenfalls Bewusstlosigkeit.

Wenn Sie einen Sonnenstich haben, nehmen Sie am besten eine Dusche mit Seife, um eventuelle Sonnencreme wegzuspülen.  Trinken Sie genug Wasser.  Decken Sie Blasen mit sterilem Verband ab.  Suchen Sie einen Arzt.

· Hitzschlag

Anzeichen eines Hitzschlags sind ungewohnte Unruhe und Aggressivität, warme, rote und trockene Haut, Kopfschmerzen, Brechreiz und manchmal Erbrechen und Gliederzucken.

Personen mit Hitzschlag schweben in Lebensgefahr!  Rufen Sie also sofort den Dienst 100 oder 112 an.  Bringen Sie die Person an einen kühlen Ort, besprühen Sie sie mit kaltem Wasser und entkleiden Sie sie.  Schalten Sie wenn möglich einen Ventilator oder Klimaanlage ein.

Vorbeugung